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Steinfisch bereitet Schmerz

MARBURG (ug). Vergiftungen durch Steinfische gibt es nicht nur in der tropischen Infopazifik-Region, wo diese Fische vorkommen, sondern auch bei uns.

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Der Toxikologe Professor Dietrich Mebs aus Frankfurt  am Main hat solche Vergiftungen vor allem bei Aquarianern erlebt, die ihre Fische mit der Hand aus dem Becken geholt hatten. Steinfische haben Stacheln auf dem Rücken, die mit einer Giftdrüse versehen sind. Bei Berührung spreizt der Fisch die Stacheln, und das Gift wird in die Hand injiziert. "Die Hand vergrößert sich innerhalb von 20 Minuten um das Dreifache", hat Mebs auf dem 5. Marburger Tag der Reise- und Tropenmedizin berichtet.

Eine Steinfisch-Vergiftung ist extrem schmerzhaft, aber nicht tödlich. Sie hält nur 24 Stunden an. Allerdings könne man den Patienten nicht helfen, so der Toxikologe. Denn es gebe kein Antidot. Er rät jedoch, hochdosiert Benzodiazepine zu geben. Das beruhige die Patienten ungemein, sagte Mebs.

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