Direkt zum Inhaltsbereich

Studie in Bonn zur Hirnstimulation bei Depressionen

BONN (eb). Patienten mit starken therapieresistenten Depressionen können am Uniklinikum Bonn an einer Studie zur Wirksamkeit der Tiefen Hirnstimulation teilnehmen. Die Patienten sollten seit mehr als zwei Jahren an Depressionen erkrankt sein oder in den vergangenen fünf Jahren mindestens vier Krankheitsschübe gehabt haben.

Veröffentlicht:

Bei der Tiefen Hirnstimulation werden in einer Operation unter Lokalanästhesie Elektroden mit einem Durchmesser von etwa einem Millimeter in bestimmte Hirnareale geführt. Die Elektroden sind durch ein Kabel mit einem elektrischen Pulsgenerator verbunden. Dieser Pulsgenerator ist etwa so groß wie eine Taschenuhr und wird unter Narkose in die Brust implantiert.

Das Gerät läßt sich von außen individuell programmieren. Durch die Tiefe Hirnstimulation werden Hirnregionen so gereizt, daß sie vorübergehend inaktiv sind. Dies verändert biochemische Abläufe im Gehirn. Durch die Methode wird kein Hirngewebe zerstört. Die Nebenwirkungen sind in der Regel gering und reversibel.

In welchem Ausmaß die Tiefe Hirnstimulation die Stimmung schwer depressiver Patienten bessern kann, soll nun erstmals in Europa an der Bonner Klinik untersucht werden.

Anmeldung und Infos: Caroline Frick und Daniela Brodeßer, Tel.: 0228 / 2 87 14 51 (montags, mittwochs , donnerstags 9 bis 11 Uhr) und 0228 / 2 87 96 63 (dienstags, mittwochs, freitags 9 bis 11 Uhr), E-Mail: caroline.frick@ukb.uni-bonn.de und daniela.brodesser@ukb.uni-bonn.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Tab. 1: Stufentherapieschema zur verlaufsmodifizierenden Therapie der generalisierten Myasthenia gravis

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Generalisierte Myasthenia gravis

Krankheitssymptome und Therapielast wirksam lindern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

US-Datenbank-Analyse

Hochdosierter Influenza-Impfstoff könnte Demenz vorbeugen

Erfolgreiche Überbrückung bis zur Transplantation

Schwer an ARDS Erkrankter überlebt Entfernung beider Lungenflügel

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt