Grippewelle

Über 600 registrierte Todesfälle

Veröffentlicht:

BERLIN. In Deutschland neigt sich die Grippewelle dem Ende zu. Seit Mitte März werde nur noch eine geringe Grippe-Aktivität verzeichnet, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Mittwoch mit. "Das Ende der Grippewelle scheint erreicht zu sein", folgern die Forscher. Nach den jüngsten Daten sind seit dem frühen Beginn der Welle im Oktober 109.866 Menschen nachweislich an Grippe erkrankt. Es zirkulierte vor allem der Virustyp A. Bei fast einem Viertel (23 Prozent) verlief die Infektion so schwer, dass sie in Kliniken behandelt werden mussten. Fast 200 Mal verbreiteten sich die Viren in Kitas, Schulen, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, so dass sich jeweils mehr als fünf Menschen ansteckten. Grippeviren verursachten in diesem Winter 629 registrierte Todesfälle. 94 Prozent der Betroffenen waren älter als 59 Jahre. (dpa)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Altersbedingter Hörverlust: Ursache ist eine Degeneration der Cochlea. Verstärkt wird der Prozess vermutlich durch Entzündungen und mikrovaskuläre Veränderungen.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Niedrigdosierte Gabe

ASS hilft nicht gegen Hörverlust im Alter