Rückblick

Umfrage: Große Mehrheit sieht Deutschland gut durch Pandemie gekommen

Fünf Jahre sind es nun bald her, seit die Corona-Pandemie Deutschland lahmgelegt hat. Inzwischen spielt das Virus im Alltag der meisten kaum noch eine Rolle.

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Köln. Zwei Drittel (66 Prozent) der Bundesbürger sind laut einer Umfrage der Auffassung, dass Deutschland alles in allem gut durch die Pandemie gekommen ist. Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Corona seien angemessen bewältigt worden. Knapp ein Drittel (30 Prozent) glaubt dies laut der am Donnerstag in Köln veröffentlichten Forsa-Umfrage nicht.

Bei der Aufarbeitung der Corona-Politik zeigen sich die Befragten unentschlossen: 49 Prozent sind für eine kritische Aufarbeitung. Genauso viele halten dies für nicht notwendig. Unter den Anhängern der AfD sehen 72 Prozent eine Aufarbeitung für dringend notwendig an.

Fünf Jahre nach dem Ausbruch von Corona ist die Pandemie laut Umfrage im Alltag kaum noch relevant: Nur 13 Prozent der Befragten geben an, Corona spiele für ihren Alltag noch eine Rolle. Bei 86 Prozent hingegen ist das nicht der Fall.

Mehr Abstand und häufigeres Händewaschen

39 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich als Präventionsmaßnahme im Alltag häufiger die Hände waschen als noch vor der Pandemie. 31 Prozent halten in der Öffentlichkeit mehr Abstand zu ihren Mitmenschen. 25 Prozent tragen bei Krankheit in der Öffentlichkeit eine Maske. 22 Prozent testen sich regelmäßig oder bei Verdacht auf eine Corona-Infektion, 17 Prozent lassen sich weiterhin regelmäßig gegen Corona impfen. Etwa ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger (32 Prozent) wendet keine der Präventionsmaßnahmen mehr an.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für das RTL/ntv-Trendbarometer am 20. und 21. Januar 1.005 Menschen befragt. (KNA)

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