Kontaktsportarten

Veränderte Gestik weist auf Gehirnerschütterung nach Sportunfall

Eine Studie liefert Hinweise auf ein neues Diagnosekriterium für Commotio cerebri nach Sportunfällen.

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Köln. Beim Sport, besonders bei Kontaktsportarten wie American Football, Eishockey oder Fußball, kommt es ja häufig zu Gehirnerschütterungen, die Diagnose der Verletzung ist nicht immer einfach.

Eine Studie liefert nun Hinweise auf ein neues Diagnosekriterium: Ein Team um Dr. Ingo Helmich von der Deutschen Sporthochschule Köln wies nach, dass sich die Gesten von Sportlern mit und ohne Commotio cerebri unterscheiden (JSAMS 2019, online 3. Dezember). Symptomatische Athleten führen demnach häufiger Motion Quality Presentation Gestures aus; diese liefern Informationen zu den motorisch-sensorischen Erfahrungen eines Athleten in Bezug auf den Vorfall, berichtet die Sporthochschule. Gesten könnten als Marker für sportbedingte Gehirnerschütterungen eingesetzt werden, heißt es in der Mitteilung. (eb)

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