Kontaktsportarten

Veränderte Gestik weist auf Gehirnerschütterung nach Sportunfall

Eine Studie liefert Hinweise auf ein neues Diagnosekriterium für Commotio cerebri nach Sportunfällen.

Veröffentlicht:

Köln. Beim Sport, besonders bei Kontaktsportarten wie American Football, Eishockey oder Fußball, kommt es ja häufig zu Gehirnerschütterungen, die Diagnose der Verletzung ist nicht immer einfach.

Eine Studie liefert nun Hinweise auf ein neues Diagnosekriterium: Ein Team um Dr. Ingo Helmich von der Deutschen Sporthochschule Köln wies nach, dass sich die Gesten von Sportlern mit und ohne Commotio cerebri unterscheiden (JSAMS 2019, online 3. Dezember). Symptomatische Athleten führen demnach häufiger Motion Quality Presentation Gestures aus; diese liefern Informationen zu den motorisch-sensorischen Erfahrungen eines Athleten in Bezug auf den Vorfall, berichtet die Sporthochschule. Gesten könnten als Marker für sportbedingte Gehirnerschütterungen eingesetzt werden, heißt es in der Mitteilung. (eb)

Mehr zum Thema

Zigaretten-Alternativen im Check

Extrem hohe Nikotindosen in tabakfreien Nikotinbeuteln

Übermäßiges Schwitzen

Impostor-Syndrom häufig bei Hyperhidrose zu finden

Einweg-E-Zigaretten beliebt

Trend zum Nichtrauchen hält bei Jugendlichen an

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Stigmatisierung von Depressionen

© Getty Images/iStockphoto

Häufige Vorurteile

Stigmatisierung von Depressionen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests