Schlaganfall

Verschluss eines offenen Foramen ovale nutzlos

BOSTON (ob). Der perkutane Verschluss eines offenen Foramen ovale (PFO) mit einem per Katheter platzierten Verschluss-System hat sich in der jetzt publizierten Studie CLOSURE I bei Patienten mit kryptogenen Schlaganfällen oder TIA in der Prävention von Rezidiv-Ereignissen als nicht wirksam erwiesen (N Engl J Med 2012; 366: 991).

Veröffentlicht: 19.03.2012, 13:01 Uhr

In der Studie, an der 909 Patienten beteiligt waren, konnte innerhalb von zwei Jahren bezüglich neurologischer Ereignisse und Tod kein signifikanter Unterschied im Vergleich zu einer optimalen medikamentösen Therapie (ASS und/oder orale Antikoagulation) nachgewiesen werden (Ereignisrate: 5,5 versus 6,8 Prozent).

Beobachtet wurde eine signifikante Zunahme von unerwünschten Ereignissen wie Vorhofflimmern oder vaskuläre Komplikationen in der Gruppe mit PFO-Verschluss.

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