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Viele Kassen bezahlen die Meningokokken-C-Impfung

MÜNCHEN (wst). Seit Juli empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), alle Kleinkinder im zweiten Lebensjahr gegen Meningokokken C zu impfen (wir berichteten). In den meisten Bundesländern wird die Impfung bereits von der GKV bezahlt, so Professor Sieghart Dittmann aus Berlin.

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Invasive Meningokokken-Infektionen wie Sepsis oder Meningitis sind zwar sehr selten, aber lebensbedrohlich, sagte Dittmann bei einem Pressegespräch des Unternehmens No-vartis Behring in München. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 700 Menschen daran, etwa jede dritte Erkrankung tritt bei Kindern unter fünf Jahren auf.

Über 70 Prozent der Infektionen werden durch Serotyp B verursacht, gegen den es keinen Impfstoff gibt. Etwa ein Viertel der Patienten infizieren sich mit Meningokokken C. Bei diesem Serotyp ist die Sterberate mit zwölf Prozent besonders hoch, sagte der Impfexperte.

Gegen Meningokokken C gibt es in Deutschland hochwirksame Impfstoffe. Die STIKO empfiehlt die Impfung zwischen dem ersten und zweiten Geburtstag. Mit nur einer Dosis der konjugierten Vakzinen (etwa Menjugate®) lassen sich auch die besonders gefährdeten Kleinkinder schützen, so Dittmann. Der Schutz werde bereits in den meisten Bundesländern von der GKV bezahlt, in anderen Ländern sei in Kürze eine Kostenübernahme zu erwarten.

Mehr Infos: www.rki.de, unter "Infektionskrankheiten A-Z"

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