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Weniger Herzinfarkte nach Rauchverbot

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PARIS (mut). Nach dem Rauchverbot in Restaurants und Hotels in Frankreich ging die Zahl der Herzinfarkte dort innerhalb eines Jahres um 15 Prozent zurück. Ähnliche Zahlen wurden vor kurzem auch aus Italien berichtet.

Seit Januar 2007 ist das Rauchen in Frankreich in Restaurants, Hotels und Kasinos verboten. Wie die Europäische Kardiologengesellschaft (ESC) berichtet, wurden nach Einführung des Verbots landesweit 15 Prozent weniger Patienten wegen Herzinfarkten in Kliniken aufgenommen.

Diese Daten liefern damit einen weiteren deutlichen Hinweis, dass Rauchverbote in öffentlich zugänglichen Einrichtungen Leben retten, berichtet die ESC. "Auch wenn kardiovaskuläre Erkrankungen viele Ursachen haben, so hat das Rauchverbot sehr wahrscheinlich zu einer Reduktion kardialer Ereignisse geführt", sagte Professor Roberto Ferrari, Präsident der ESC.

Mitte Februar war bekannt geworden, dass die Zahl der Herzinfarkte in Italien nach Einführung eines ähnlichen Rauchverbots um 11,2 Prozent gesunken ist.

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