Kopfschmerzen

Weniger Migräne bei Schwangeren durch Reiz-Ausblendung

Veröffentlicht: 20.01.2010, 16:29 Uhr

KIEL/ROSTOCK (ars). Bei zwei Dritteln der Migräne-Patientinnen mindern sich die Beschwerden in der Schwangerschaft. Auf eine mögliche Ursache weist die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hin: Migräne-Patientinnen können im letzten Trimenon wiederkehrende Reize so gut ausblenden wie Gesunde, wie Forscher aus Kiel und Rostock ermittelt hatten. Vier Wochen nach der Entbindung dagegen hatte sich diese kortikale Habituation wieder verschlechtert, und die Patientinnen reagierten länger und intensiver auf unbedeutende Geräusche. Die Wissenschaftler hatten bei 57 Teilnehmerinnen ein EEG aufgezeichnet, während sie auf Töne achten sollten. Als Grund für die Besserung vermuten die Autoren die verringerten Hormonschwankungen bei Schwangeren (Cephalgia 28, 2009, 1053).

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Internisten und MVZ fordern klare Worte der KVen

Rettungsschirm

Internisten und MVZ fordern klare Worte der KVen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden