Innere Medizin

Wenn Sportler auf dem Platz plötzlich tot umfallen

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Körperliche Aktivität ist ein wesentlicher Faktor in der Prävention und Rehabilitation kardiovaskulärer Erkrankungen. Therapie durch Sport wird als Bestandteil der Therapie bei kardiovaskulären Erkrankungen immer stärker beachtet. Andererseits verunsichern immer wieder Berichte von plötzlichen Herztoden beim Sport, etwa bei Profifußballern.

Das Risiko beträgt 1 zu 100 000pro Jahr.

Wie groß ist eigentlich das Risiko für plötzlichen Herztod auf dem Sportplatz? Antworten hat Professor Martin Halle vom Klinikum rechts der Isar beim Kongress gegeben. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist das Risiko sehr gering, es sei denn sie haben eine Herzkrankheit.

So haben retrospektive Untersuchungen von Schülern und Studenten in den USA ergeben, dass die Häufigkeit bei unter 1 zu 100 000 jungen Sportlern pro Jahr liegt. Das Risiko steigt deutlich jenseits des 35. Lebensjahres. Männer sind insgesamt häufiger betroffen als Frauen. Hauptsächliche Ursachen bei jungen Sportlern sind hypertrophe Kardiomyopathie und Koronaranomalie. (Rö)

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