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UKPDS-Folgestudie

Wer den HbA1c früh senkt, verbessert die Diabetes-Prognose

Eine schlechte Blutzuckerkontrolle in den ersten Jahren eines Typ-2-Diabetes erhöht das Sterbe- und Infarktrisiko, so eine Datenauswertung.

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Göteborg. Auf Basis von Daten aus der UK Prospective Diabetes Study (UKPDS) hat ein Team der Universitäten Göteborg und Oxford berechnet, wie eine schlechte Blutzuckerkontrolle in den ersten Jahren von Typ-2-Diabetes das Risiko für Herzinfarkt und Tod in den 20 Jahren danach steigert. Ausgewertet wurden Daten von 3802 ursprünglichen UKPDS-Teilnehmern (Diab Care 2021; online 7. Juli).

Ergebnis: Bei HbA1c-Werten von 6,9 Prozent nach Diagnose bestand im Vergleich zu Werten von 7,9 Prozent ein 20 Prozent niedrigeres Sterberisiko in den 10 bis 15 Folgejahren. Wurde mit der strikteren Stoffwechselkontrolle zehn Jahre nach Diagnose gewartet, dann betrug der Unterschied beim Sterberisiko nur drei Prozent. Entsprechende Ergebnisse für das Herzinfarkt-Risiko betrugen 19,7 Prozent (Risikoreduktion bei initial guten Werten) und 6,5 Prozent (bei zehn Jahre verzögerten guten Werten).

Die Ergebnisse zeigen, dass eine gute Stoffwechselkontrolle in den ersten Jahren nach Diagnose eines Typ-2-Diabetes entscheidend für die Prognose eines Betroffenen ist, so die Studienautoren in einer Mitteilung der Uni Göteborg. (eis)

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