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Oxidativer Stress

Zinkstatus wichtig für die Herzgesundheit

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Der Zinkstatus im Körper beeinflusst auch das Herz. Tritt oxidativer Stress auf, ist womöglich ein Zinkmangel vorhanden, der sich am Herzmuskel ablesen lässt. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) zeigt den Zusammenhang des Gesamtgehaltes an Zink im Körper und der Herzgesundheit auf (J. Nutr. 2017, online 15. Februar), teilt die TUM mit. Es wurde Ferkeln für wenige Tage das Nahrungszink in unterschiedlichem Ausmaß vorenthalten. Parallel zum Zinkstatus nahm auch der Vorrat an Glutathion und Vitamin E im Herzmuskel nahm. Eine Verschlechterung der Zinkversorgung beeinflusst früh die Fähigkeit des Herzens, mit oxidativem Stress umzugehen. Ebenso zeigte sich, dass Gene, die für die Apoptose verantwortlich sind, in dieser Phase des Zellstresses mit schwindendem Zink hochreguliert werden. "Der Organismus kann den entstandenen Zinkmangel nicht mehr ausgleichen, obwohl unsere Tests nur über wenige Tage liefen", wird Erstautor Daniel Brugger vom Lehrstuhl für Tierernährung der TU München, in der Mitteilung zitiert. Eine Kompensation des Herzens wurde im weiteren Verlauf beobachtet: "Nach der ersten Phase, in der sich eine Reduktion der Herzzinkgehaltes zeigte, steuerte der Herzmuskel gegen und erhöhte den Zinkgehalt wieder auf das Ausgangsniveau. Dies geschieht zulasten der Zinkgehalte in anderen Organen – allen voran der Leber, Niere und des Pankreas."(eb)

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