Medizinstudium

20 Studienplätze in Bayern werden über ÖGD-Quote vergeben

Veröffentlicht:

München. Zum Wintersemester 2021/22 können Medizinstudierende an bayerischen Universitäten erstmals über eine ÖGD-Quote zugelassen werden. Das hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) angekündigt.

Es sollen bis zu ein Prozent der Studienplätze in Bayern – die Rede ist von rund 20 – per Quote vorgehalten werden.

Die Bewerber müssen sich verpflichten, nach dem Ende ihrer Weiterbildung als Arzt im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu arbeiten, „und zwar dort, wo wir besonders dringend brauchen“, so der Minister. Für die Zulassung werde man nicht auf schulische Leistungen, „sondern auf die fachliche und persönliche Qualifikation“ schauen, kündigte er an.

Landarztquote an sieben bayerischen Fakultäten

Zu den ÖGD-Einrichtungen in Bayern zählen 71 staatliche und fünf kommunale Gesundheitsämter sowie die „Sachgebiete Gesundheit“ in den Bezirksregierungen.

Seit letztem Wintersemester gilt an den sieben medizinischen Fakultäten in Bayern bereits eine Landarztquote. Dabei werden 5,8 Prozent aller Medizinstudienplätze reserviert. 114 Bewerber hatten über die Quote einen Studienplatz erhalten, 685 Bewerbungen waren eingegangen. (eb)

Ab 1. Februar ist das Bewerberportal unter www.oegd-quote.bayern.de geöffnet.

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Nach der REDUCE-AMI-Studie

Bye-bye für Betablocker nach Herzinfarkt?

Therapie gegen Lieferausfälle?

Gesundheitsökonom Greiner: „Auf Rabattverträge zu verzichten, wäre grundverkehrt“

Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA