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COVID-Prävention

4200 Impfungen gegen Corona in Hessens Apotheken

Gut sechzig dafür geschulte Apotheken haben seit dem Frühjahr gegen COVID-19 geimpft. Laut Apothekerverband könnten dies noch mehr leisten.

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Offenbach. Der Hessische Apothekerverband (HAV) zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Corona-Schutzimpfungen bei seinen Mitgliedern. Seit der gesetzlichen Regelung durch den Bundestag im Frühjahr seien mehr als 4200 Patientinnen und Patienten gegen COVID-19 geimpft worden, teilte der Verband am Freitag mit. Die Impfungen seien in insgesamt 62 Apotheken erfolgt, hessenweit könnten sogar 196 Apotheken kurzfristig Corona-Impfungen anbieten, die alle Weiterbildungen absolviert und die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen hätten.

Der HAV-Vorsitzende Holger Seyfarth spricht von einem Erfolg. 4200 Impfungen belegten, dass die Apotheken mit ihrem Angebot zahlreiche Patienten erreichten, die sich andernorts nicht impfen lassen wollten. Entweder, weil es keine Arztpraxis im Ort gebe, die Apotheke günstig auf dem Heimweg liege oder weil man die Apothekerin oder den Apotheker persönlich kenne und ihnen vertraue.

Dass dieses Vertrauen gerechtfertigt sei, zeige das Ausbleiben „nennenswerter Zwischenfälle“ in den Apotheken. Dass in nicht mehr der knapp 200 berechtigten Apotheken geimpft worden sei, erklärt Seyfarth mit der sinkenden Nachfrage nach Schutzimpfungen gegen SARS-CoV-2.

Die Landesärztekammer Hessen hatte sich stets gegen eine Impf-Erlaubnis für Apotheker gestellt: Ein sechsjähriges Medizinstudium lasse sich nicht durch wenige Stunden Schulung ersetzen. (bar)

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