Investition in viele Standorte

840 Millionen Euro für die saarländischen Kliniken bis 2039

Die Krankenhauslandschaft im Saarland soll sukzessive umgebaut werden, unterstützt mit Investitionsmitteln des Landes. Das Beharren auf vorhandenen Strukturen sei keine Option.

Veröffentlicht:

Saarbrücken. Mit 840 Millionen Euro will das Saarland bis 2039 die Krankenhausstrukturen fördern. „Damit wird in den nächsten Jahren an verschiedenen Standorten investiert, erneuert, bestimmte Fachbereiche ausgebaut und die Zahl der Ausbildungsplätze in Gesundheitsfachberufen erhöht“, teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken am Mittwoch mit.

Geld fließe unter anderem in das Vorhaben der Saarland Heilstätten GmbH (SHG) im Kreis Merzig-Wadern. „Es werden aber auch Abteilungen geschlossen“, sagte Ministerin Monika Bachmann (CDU). „Das Beharren in festgefahrenen Strukturen darf nie die Lösung sein.“ Staatssekretär Stephan Kolling zufolge beträgt die Investitionssumme mit Eigenanteil der Träger 1,1 Milliarden Euro. „So viel wurde noch nie im Saarland in den Krankenhaussektor investiert.“ (dpa)

Mehr zum Thema

KV: „Wir haben ein echtes Problem“

Job-Börse für MFA im Saarland

Corona-Pandemie

Saarland als Schrittmacher: Ende von 3G im Freien

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Hüftfraktur: Durch eine Optimierung der Kalzium- und Proteinzufuhr lässt sich bei älteren Menschen in Pflegeheimen das Risiko für Frakturen deutlich senken.

© Springer Medizin Verlag GmbH

Ernährung als Prävention

Milchprodukte bewahrten Heimbewohner wohl vor Frakturen

Begleitet von hohen Erwartungen und Protesten – wie hier am 15. Oktober von Klimaaktivisten in Berlin – starten am Donnerstag die offiziellen Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP.

© Kay Nietfeld/dpa

Koalitionsverhandlungen

Gesundheit und Pflege: Wer für SPD und Grüne verhandelt