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Brandenburg

AOK Nordost will Ärzte bei der ePA-Einführung unterstützen

Die AOK Nordost steht Ärzten bei der Einführung der elektronischen Patientenakte mit Beratern und Unterlagen zur Seite.

Veröffentlicht:

Potsdam. In Brandenburg nehmen derzeit noch keine Arztpraxen oder Krankenhäuser an einer Erprobung der elektronischen Patientenakte (ePA) teil. Das geht aus der Antwort des Potsdamer Gesundheitsministeriums auf eine „Kleine Anfrage“ des Landtagsabgeordneten Ronny Kretschmer (Linke) hervor, die der „ÄrzteZeitung“ vorliegt. Bei der Einführung der Akte werden die Ärzte des Landes der Antwort zufolge nicht nur von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der gematik, sondern auch von der AOK Nordost unterstützt.

„Die dort tätigen Arztberater werden inhaltlich auf die Beratung der Ärzteschaft vorbereitet“, heißt es in der Antwort des Ministeriums. „Darüber hinaus sind Kooperationen mit Vertragspartnern sowie Bereitstellung von Informationsunterlagen zur gemeinsamen Unterstützung der Patienten bei der Aufklärung und Nutzung der ePA geplant.“

Eine vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz geäußerte Kritik, wonach die ePA gegen die Datenschutzgrundverordnung verstoße, weist die Landesregierung zurück. „Ein Verstoß gegen Grundsätze des europäischen Datenschutzrechts ist nach Auffassung der Landesregierung nicht festzustellen“, heißt es in der Antwort des Ministeriums. „Im Zweifelsfall handelt es sich hier um eine unter-schiedliche Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe, die aber nicht zu einer klaren Europarechtswidrigkeit der Umsetzung des Patientendatenschutzgesetzes führen.“ (lass)

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