Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe

AOK Nordwest setzt Anreize zur Qualitätssteigerung in Kliniken

Zu zwei Indikationen will die Kasse mit Krankenhäusern spezielle Versorgungsverträge für mehr Patientensicherheit schließen.

Veröffentlicht:

Neu-Isenburg. Die AOK Nordwest will spezielle Versorgungsverträge nach Paragraf 110a SGB V mit Kliniken in Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe abschließen, um die Patientensicherheit im stationären Bereich zu stärken. Es geht um die Leistungsbereiche „Prävention des postoperativen Delirs“ und „Endoprothetische Gelenkversorgung“.

Die Kasse will damit modellhaft erproben, ob sich über gezielte Anreize die Qualität einer Behandlungsleistung im stationären Bereich verbessern lässt. „Wir rufen alle interessierten Kliniken auf, mit uns gemeinsam den vom Gesetzgeber geschaffenen Handlungsspielraum zur Verbesserung stationärer Versorgungsqualität aktiv mitzugestalten und damit die Behandlungsqualität unserer Versicherten nachhaltig zu verbessern“, sagte Vorstandschef Tom Ackermann.

Alle geeigneten Kliniken in Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe könnten dem Vertrag mit einer Laufzeit bis längstens 31. Dezember 2026 „ab sofort“ beitreten. Vertragsbestandteil ist ein krankenhausindividueller Projektplan, der die qualitätsverbessernde Maßnahme beschreibt und der vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) freigegeben wurde. Beim IQTIG werden alle Qualitätsverträge registriert und veröffentlicht, die Wirksamkeit unterschiedlicher Ansätze zur Verbesserung der Versorgung erprobt und ausgewertet, um darauf aufbauend Empfehlungen abzugeben. (di)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Die Hephata-Klinik setzt 3M™ M*Modal Fluency Direct erfolgreich ein

© 3M Healthcare Germany GmbH

Spracherkennung von 3M

Die Hephata-Klinik setzt 3M™ M*Modal Fluency Direct erfolgreich ein

Anzeige | 3M Healthcare Germany GmbH
Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

© Tag der privatmedizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„ÄrzteTag“-Podcast

Wie funktioniert Gesundheitsversorgung im Kollektiv, Frau Dr. Hänel?

Lesetipps
Eine neue Leitlinie, die Ende diesen Jahres veröffentlicht werden soll, soll Ärzten und Ärztinnen in der hausärztlichen Versorgung helfen, Patienten und Patientinnen zur Vitamin-D-Substitution adäquat zu beraten.

© irissca / stock.adobe.com

32. Jahreskongress der SGAM

Empfehlungen zur Vitamin-D-Substitution: Neue Leitlinie angekündigt

So klein sieht das Kügelchen beziehungsweise der Globulus hier auf dem Bild gar nicht aus. Ob und wie viel Wirkstoff enthalten ist und welche Wirkung dennoch davon ausgeht, das ist besonders bei Hochpotenzen strittig. Der innerärztliche Streit um die Homöopathie hat auf jeden Fall eine gewisse Größe. Es geht in der Tat um wissenschaftstheoretische Grundlagen.

© Springer Medizin Verlag

Alternative Therapierichtungen

Homöopathie: Worüber gestritten wird – und was die Fakten zeigen