Krebsgesellschaft und Krebshilfe fordern eine neue Finanzierung für akademisch getriebene klinische Studien in der Onkologie. Eine Lösung könnte der Innovationsfonds sein. Wie wichtig solche Studien sind, zeigt die im vergangenen Jahr vorgestellte FIRE 3-Studie.
Die Inzidenz von Krebs scheint beeinflussbar: Erstmals seit langem stagniert die Zahl der Neuerkrankungen, vor allem bei Darmkrebs, wie aktuelle Daten zeigen, die beim Krebskongress vorgestellt wurden.
Viele Patienten hierzulande tappen im Dunkeln, wenn sie sich über Krebs schlaumachen wollen. Das Problem: Die heutigen Angebote reichen nicht aus. Die Krebshilfe will das nun ändern.
Der Nationale Krebsplan geht in die nächste Entwicklungsrunde. Schwerpunkte sind die neuen Screenings und die Finanzierung - von neuen Behandlungsprogrammen und der Leitlinienarbeit. Patientenvertreter mahnen mehr Tempo an.
Die Einführung der Klinischen Krebsregister ist ein Projekt mit Haken und Ösen. Beim Krebskongress in Berlin wurde deutlich: Regelungslücken verzögern den Start.
Die rasante Ausweitung der Therapieoptionen beim malignen Melanom stellt die molekulare Diagnostik vor große Herausforderungen. Eine mögliche Antwort heißt Next Generation Sequencing.
In der psychischen Betreuung von Krebspatienten hat sich einiges getan: Viele Zentren haben ihr Angebot verbessert, und seit Jahresanfang gilt eine neue S3-Leitlinie. Doch das ändert nichts an einem gravierenden Webfehler.
Wie intensiv sollten Frauen Sport treiben, um das Rezidivrisiko nach Mamma-Karzinom zu senken? Experten empfehlen mindestens drei bis fünf Stunden pro Woche. Genaue Daten soll demnächst das Freiburger Tumorregister liefern.
Frauen in Deutschland überschätzen den Nutzen des Mammografie-Screenings um ein Vielfaches - mögliche Risiken sind großenteils unbekannt. Angst vor Krebs ist ein wesentliches Motiv, alles zur 'Vorsorge' zu tun.
In einer Studie wurde bei Frauen nach Brustkrebs-Erkrankung der Nutzen von zwanzig einstündigen Psychotherapie-Sitzungen geprüft. Im Fokus der Sitzungen: Beziehungskonflikte. Beim Krebskongress in Berlin wurden jetzt Studienergebnisse präsentiert.
Angehörige von Krebspatienten, die sich mit ihrer Erkrankung in sich zurückziehen, leiden häufiger an Angstsymptomen. Bei 'verschlossenen' Krebspatienten sollten Ärzte deswegen besonders auf die Verfassung der Angehörigen achten.
In der Krebsversorgung gibt es so viele Baustellen wie kaum sonst wo in der Medizin: Machtpolitik, Kostenexplosion, Verteilungsdebatten, fehlende Daten und dubiose Wunderheiler. Ein strammes Programm für den Krebskongress, der heute in Berlin beginnt.
Das allgemeine Wissen um neuroendokrine Tumoren der Lunge (L-NET) sei zu gering, wurde beim Krebskongress in Berlin bedauert. Ein flächendeckendes Register soll weiter helfen.
Ärzte entwickeln über die Jahre immer mehr Routine im Umgang mit unerwünschten Wirkungen 'neuer' Substanzen in der Onkologie. Ein Vorteil, der sich daraus für die Patienten ergibt: Sie überleben länger progressionsfrei.
Bei Diagnostik und Therapie des Ovarial-Ca ist in den letzten Jahren vieles besser geworden. Doch beim Krebskongress wurde auch deutlich, dass viele Kliniken mit wenig Erfahrung operieren.
Stratifizierte Medizin kann Krebspatienten unnütze und belastende Therapien ersparen. Doch GKV-Patienten müssen lange warten, bis für sie neue Diagnostik zugänglich wird. Ein Fallbeispiel.
Das Mammografiescreening hat ein wichtiges Ziel erreicht: Der Anteil der In-situ-Karzinome ist von sieben Prozent im Zeitraum 2000 bis 2005 auf 19 Prozent im Jahr 2010 gestiegen.