Brandenburg

Bei „StimMT“ fängt‘s langsam an zu stimmen

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POTSDAM / TEMPLIN. Das Innovationsfondsprojekt „StimMT“ (Strukturmigration im Mittelbereich Templin) im Brandenburgischen Templin hat seine Midlife-Crisis weitgehend überwunden. Die Mittelsperre ist größtenteils aufgehoben, die angeforderten Fördermittel für das erste Quartal wurden inzwischen zu großen Teilen ausbezahlt.

Das bestätigten Geschäftsführer Lutz O. Freiberg und der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses der „Ärzte Zeitung“. „Generell wird jede Zahlungsanforderung eines Projektes einer Überprüfung unterzogen, die die Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Mittel zum Gegenstand hat“, so der GBA.

Beim 14,5-Millionen-Euro-Großprojekt in Templin hatte im Dezember zur Projekt-Halbzeit die Geschäftsführung gewechselt. Unter anderem deshalb mussten Änderungen an der Projektstruktur beantragt werden. Auch bei der IT wurden genehmigungsbedürftige Änderungen nötig. „Solange die nicht genehmigt sind, können wir an diesem Punkt nicht wirklich weitermachen“, sagte Freiberg der „Ärzte Zeitung“.

Abstimmungsbedarf mit dem Fördermittelgeber gibt es auch noch in Bezug auf die Abgrenzung zur Regelversorgung. „Wir erfinden hier keine neue Behandlungsmethode, wir machen eine Strukturmigration. Dabei stoßen wir immer wieder an die Grenzen zur Regelversorgung, aber auch an die Grenzen der Machbarkeit“, sagte Freiberg.

Dennoch ist in Templin nun nicht etwa Stillstand eingetreten. Am 1. April hat am neuen ambulant stationären Zentrum im Sana-Krankenhaus die pädiatrische Zusatzversorgung eröffnet. Bislang gab es nur eine einzige ambulante Kinderärztin für den Mittelkreis Templin. Jetzt ergänzt eine Krankenhauspädiaterin das ambulante Angebot.

„Damit haben wir die Situation hier deutlich verbessert“, sagte Freiberg. Dabei ist diese Maßnahme nach seinen Angaben nicht einmal fördermittelrelevant.Unklar ist jedoch noch, ob das Projekt mitsamt der Evaluation im vorgesehenen Zeitrahmen abgeschlossen werden kann. Darüber steht die Projektleitung mit dem Fördermittelgeber ebenfalls noch im Austausch. (ami)

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