Direkt zum Inhaltsbereich

Kritik am Schweigen Lauterbachs

Bürokratieentlastungsgesetz: DKG erwartet Vorschläge aus dem Bundesgesundheitsministerium

Nachsitzen fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft vom Bundesgesundheitsminister. Im Bürokratieentlastungsgesetz müsse er schnell Vorschläge zum Gesundheitsbereich einarbeiten.

Veröffentlicht:

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisiert, dass im geplanten Bürokratieentlastungsgesetz noch kein Abschnitt zum Gesundheitsbereich enthalten ist. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe es in der Regierungsklausur auf Schloss Meseberg versäumt, wie seine Kabinettskollegen Vorschläge zur Entbürokratisierung des Gesundheitswesens vorzulegen, sagte DKG-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerald Gaß am Donnerstag laut einer Mitteilung.

Damit habe Lauterbach „komplett die ihm bekannten Reformvorschläge der Verbände aus dem Gesundheitswesen ignoriert“. So hätte der Minister „sehr einfach die täglichen DEMIS-Bettenmeldungen abschaffen können, um leicht ein erstes Zeichen der Entbürokratisierung zu setzen“, so Gaß. Seinen Worten zufolge zeige „ein weiteres Mal ein Muster in der Arbeit des Gesundheitsministers, das immer wieder Folgen hat: Er ignoriert die Hinweise der Fachwelt“ und diffamiere deren Verbände als „Lobbyvereine“. (juk)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Zi-Statistik

Antibiotikaverordnungen: Rückgang um 11,5 Prozent

Druck auf Personalbestand

Studie: Warkens GKV-Gesetz bringt Krankenhäuser in Konkursgefahr

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
In Deutschland gibt es immer weniger klinische Forschung. Was Deutschland hingegen zu leisten imstande ist, zeigte sich zuletzt bei der COVID-19-Pandemie: mRNA-basierte Impfstoffe wurden schnell entwickelt und produziert.

© metamorworks / stock.adobe.com

Handlungsempfehlungen

Deutschland-Tempo statt Bürokratie-Trägheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)

Übersicht

Eine Agenda für Seltene Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Shared Decision Making ist gerade bei der Diagnostik und Therapie seltener Erkrankungen ein wichtiges Versorgungsprinzip. (Symbolbild mit Fotomodellen)

© Pixel-Shot / stock.adobe.com

Seltene Erkrankungen

Was auch Patienten tun können

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cochrane-Review

Prostatakrebs: Wie ist denn nun die Evidenz des PSA-Screenings?

FODMAP, Hypnose, Stuhltransfer

Diese Interventionen helfen beim Reizdarmsyndrom

Private Nachsendung funktionierte nicht

VGH Mannheim: Bei einem Umzug das Versorgungswerk nicht vergessen

Lesetipps
Eine Frau hält Tabletten in der Hand

© Dusan / stock.adobe.com

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Kardiologe Oliver A. Schmidt

© privat

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt