Sachsen

COVID-19-Impfungen im Vogtland können endlich starten

In der stark betroffenen Grenzregion zu Tschechien können 117 Vertragsärzte ab sofort mit Impfungen gegen das Coronavirus loslegen.

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Dresden. Mit rund zehn Tagen Verzögerung hat jetzt das Impfen aller Erwachsenen im von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Vogtland begonnen. Im Vogtlandkreis könnten 117 Vertragsärzte ab sofort Impfungen gegen das Coronavirus vornehmen, teilte das sächsische Sozialministerium in Dresden mit. Diese Impfungen über niedergelassene Ärzte hatten ursprünglich schon früher beginnen sollen. Der Start des Vorhabens war aber wegen des Aussetzens der Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca zunächst ausgeblieben.

Die Ärzte seien nun mit rund 24.000 Impfdosen beliefert worden. Dabei handele es sich um Hausärzte, aber auch verschiedene Fachärzte beteiligten sich. Jede teilnehmende Arztpraxis habe in der Regel 100 bis 400 Dosen des Impfstoffes von AstraZeneca bestellt.

Weiter hohe Infektionszahlen in Grenzregion

Zur Impfung berechtigt sei jeder Bewohner des Vogtlandes ab 18 Jahre. „Die Infektionszahlen im Vogtland sind leider weiterhin sehr hoch“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Umso wichtiger ist es jetzt, die Bevölkerung schnell zu immunisieren.“ Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das Ministerium am Donnerstag für das Vogtland mit 417 an. In ganz Sachsen lag sie bei 167.

Außerdem gibt es im Vogtland ein Impfzentrum in Treuen mit vier Impfstrecken, ein weiteres in Plauen mit zwei Impfstrecken sowie drei rollende Impfzentren. Insgesamt seien so im Vogtland täglich rund 5000 Impfungen möglich. Im Vogtlandkreis leben etwa 226.000 Menschen. (sve)

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