Europawahl

Christliche Kliniken in Brandenburg rufen zur Wahlteilnahme auf

Die kirchlichen Kliniken in Brandenburg werben für Teilnahme an der Europawahl – und geben ein Bekenntnis ab gegen Rechts.

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Potsdam. - Brandenburgs christliche Krankenhäuser unterstützen eine Plakatkampagne, die die Einwohner des Bundeslandes auffordert, an den Kommunal- und Europawahlen am 9. Juni teilzunehmen. Unter dem Motto „Wählen gehen! Für Demokratie und Zusammenhalt“ stellt das „Bündnis Brandenburg zeigt Haltung“ bis zum Wahltag insgesamt 600 Großflächenplakate im Land auf. „Bei dieser Wahl geht es darum, sich für die Demokratie einzusetzen und zu zeigen, auf welcher Seite man steht“, sagte der ehemalige Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), als am Donnerstag das erste Plakat vor dem Potsdamer Landtag vorgestellt wurde. „Es gilt: keine Stimme für rechtsextreme, antisemitische und undemokratische Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten.“

„Als diakonische Krankenhäuser stehen wir für Achtung, Toleranz und Respekt gegenüber allen Menschen – egal, ob sie bei uns behandelt werden oder bei uns arbeiten“, erklärten die Geschäftsführer der Universitätskliniken Immanuel Klinik Rüdersdorf und Immanuel Klinik Bernau, Frank Volkmer und Verena Plocher. „Bei uns ist kein Platz für Menschenverachtung, Rassismus oder Demokratiefeindlichkeit.“ Zu den weiteren Unterstützern der Kampagne zählen etwa der Verbund Christlicher Kliniken Brandenburg, das Potsdamer Oberlinhaus oder das Evangelische Diakonissenhaus Teltow-Lehnin, das die Krankenhäuser in Ludwigsfelde und Luckenwalde betreibt. (lass)

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