Gesunkene Nachfrage

Corona-Testzentren in Mecklenburg-Vorpommern schließen

Die Abstrichzentren in Mecklenburg-Vorpommern werden zum 30. Juni geschlossen. Niedergelassene Ärzte sollen den Corona-Testbedarf danach decken. Im Ernstfall soll mobile Teams einspringen.

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Schwerin. Zum 30. Juni werden die Abstrichzentren in Mecklenburg-Vorpommern geschlossen. Grund ist die deutlich gesunkene Nachfrage nach Tests.

Künftig setzt Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) für Abstriche auf die Unterstützung niedergelassener Ärzte. „Auch künftig müssen wir auf ausbrechende Infektionsgeschehen schnell reagieren können. Unterstützung gibt es von den niedergelassenen Ärzten. Eine Option ist, dass wir mobile Teams nach Bedarf und in den Regionen weiter einsetzen“, sagte Glawe.

16 Abstrichzentren und zehn mobile Teams

Wie die Teams konkret organisiert werden, bespricht sein Ministerium derzeit unter anderem mit der KV und den Universitätsmedizinen in Rostock und Greifswald. Im Nordosten waren seit März insgesamt 16 Abstrichzentren eingerichtet worden, außerdem waren zehn mobile Teams unterwegs.

Insgesamt sind in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Monaten 98.790 Corona-Tests durchgeführt worden. Landesweit gab es bislang nur 792 Infektionsfälle (siehe nachfolgende Karte). 20 Menschen sind in Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben. (di)

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