„Digitale MFA“

Niedersachsens Hartmannbund will bei Digitalisierung Flagge zeigen

Niedersachsens Hartmannbund fordert von den Ärzten im Bundesland mehr Engagement in puncto Digitalisierung zu zeigen.

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Leer. Der Hartmannbund Niedersachsen hat auf seiner zweiten Digitalisierungskonferenz in Leer von der Politik und der KV Niedersachsen gefordert, „eine real funktionierende Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben, die die Patientinnen und Patienten wieder in den Mittelpunkt stellt und die Ärzteschaft wirklich unterstützt.“

Die derzeitigen Möglichkeiten in der Anwendung des e-Rezeptes, der e-AU sowie der inakzeptable Status quo der e-PA seien eindeutig unzureichend. Das teilte der Hartmannbund Landesverband am Mittwoch mit.

„Gerade wegen unseres breiten Rückens und einem großen Herzen für menschliche Fehler fällt es uns Ärzten leider häufig schwer, konstruktive Kritik an geeigneter Stelle einzubringen“, sagte Dr. Charlotte Kleen vom Hartmannbund auf der Tagung. Sie forderte zugleich mehr Engagement der Ärzteschaft.

„Um die Vorteile digitaler Anwendungen ausschöpfen zu können, müssen wir konkret anpacken“, so Kleen. „Das kann beispielsweise bedeuten, Mitarbeitende in der Praxis fit zu machen im digitalen Management, hieß es.

Der HB Niedersachsen schlägt darum vor, MFA in den Praxen entsprechend fortzubilden.“ Mit der Beschlussvorlage ‚Digitale MFA‘ werde sich der Landesverband in Kürze an das niedersächsische Gesundheits- bzw. Kultusministerium sowie an die Landesärztekammer in Hannover als Ausbildungsträger wenden. (cben)

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