Brandenburg

Erlass für polnische Ärzte ist in Kraft

Über Monate war unklar, ob die Ausbildung von Medizinstudierenden an polnischen Universitäten in Deutschland als vollwertig anerkannt wird.

Veröffentlicht: 01.04.2020, 13:13 Uhr

Potsdam. Am 1. April ist in Brandenburg der angekündigte Erlass zur Approbation polnischer Ärzte in Kraft getreten. Damit ist die Hängepartie um die Ärzte, die in Stettin und an anderen polnischen Universitäten ihren Abschluss gemacht haben, zu Ende.

Wie das Potsdamer Gesundheitsministerium mitteilte, werden die angehenden Mediziner eine „weitgehend uneingeschränkte“, auf 12, gegebenenfalls 13 Monate befristete Berufserlaubnis erhalten.

Innerhalb dieses Zeitraums müssten sie eine „Kenntnisprüfung“ ablegen, anschließend werde ihnen die Approbation erteilt. Sechs Monate dieses Zeitraums würden zudem auf eine Weiterbildung zum Facharzt angerechnet. Damit lehnt sich Brandenburg eng an Regelungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg an.

„Brandenburg braucht – gerade in diesen Zeiten – junge Ärztinnen und Ärzte und ich bin froh über jede Ärztin und jeden Arzt, der bei uns im Land neu anfängt“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). (lass)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Kognitive Fähigkeiten zerfallen: 1,6 Millionen Demenzkranke leben nach Schätzungen in Deutschland.

Welt-Alzheimertag

Neue Ansätze in der Demenz-Therapie

Viele Assistenzärzte konnten nicht nur während der Pandemie-Hochphase nicht in ihre eigentlichen Funktionsbereiche rotieren. Auch jetzt ist noch nicht überall der „Normalbetrieb“ wieder eingekehrt.

Ärzte berichten

Ärztliche Weiterbildung leidet unter Corona

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden