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Organspende

Gegen den Trend mehr Transplantationen in Schleswig-Holstein

Die deutlichste Steigerung meldet das UKSH bei den Leber-Transplantationen. Deren Zahl stieg in Kiel von 28 im Jahr 2019 auf 55 in diesem Jahr.

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Kiel. Gegen den Trend meldet das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in diesem Jahr steigende Zahlen bei den Transplantationen am Kieler Standort. Experten vermuten, dass die regional vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen in der Pandemie dazu beigetragen haben.

Die deutlichste Steigerung meldet das UKSH bei den Leber-Transplantationen. Deren Zahl stieg in Kiel von 28 im Jahr 2019 auf 55 in diesem Jahr. Damit ist das Lebertransplantationsprogramm am Campus Kiel des UKSH nach eigenen Angaben derzeit das zweitaktivste in Deutschland.

Norden weniger betroffen als andere Regionen

Weltweit dagegen habe die Corona-Pandemie in diesem Jahr für rückläufige Transplantationszahlen gesorgt, so das UKSH. Laut dem Maximalversorger sanken die Zahlen in Frankreich um 90, in Spanien um 75, in den USA um 50 und in Deutschland um 14 Prozent. „Schleswig-Holstein war von der Corona-Pandemie weniger stark betroffen als andere Regionen. Aufgrund der erweiterten Intensivkapazitäten konnten jedoch mehr schwerkranke Leberpatienten übernommen werden“, sagte Professor Felix Braun, Leiter der Sektion für Klinische Transplantationsmedizin in der Allgemeinen Chirurgie in Kiel.

Neben den Lebertransplantationen wurden in Kiel auch neun Herz-, 34 Nieren- und zwei Pankreastransplantationen vorgenommen. (di)

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