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Praxiseinnahmen

Hessen fordert Verlängerung für Corona-Schutzschirm

Mit einer Resolution wendet sich die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen an den Bundesgesundheitsminister.

Veröffentlicht:

Frankfurt/M. Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen fordert in einer am Wochenende einstimmig verabschiedeten Resolution Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf, den Corona-Schutzschirm für freiberufliche Vertragsärzte bis Mitte kommenden Jahres zu verlängern. „Endet der Schutzschirm – wie bisher geplant – Ende 2020, (sind) Insolvenzen von Praxen zu befürchten“, heißt es in einer Mitteilung.

Als Vergleichsquartale zum Ausgleich pandemiebedingter Einnahmenausfälle sollten im Falle einer Verlängerung erneut das erste und zweite Quartal 2019 herangezogen werden, so der Vorschlag der hessischen Ärzte. Weiter heißt es in der Resolution, nach wie vor würden „sieben von acht COVID-Erkrankte in den Praxen der Niedergelassenen versorgt – die Systemrelevanz der Praxen liegt damit auf der Hand“.

Wie umfangreich die Stützungsmaßnahmen der KV Hessen dieses Jahr bereits ausgefallen sind – zumindest für die beiden ersten Quartale liegen in einigen anderen KV-Bezirken schon Zahlen zum Ausgleich des morbiditätsbedingten wie des extrabudgetären Umsatzes vor –, war bis Redaktionsschluss nicht in Erfahrung zu bringen. (cw)

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