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Appell an Kliniken und Landesregierung

Kammer-Delegierte: Attraktivität von Jobs in Klinik und ÖGD steigern

Die Landesärztekammer Hessen mahnt Regierung und Krankenhausgesellschaft, mehr für die Familienfreundlichkeit von Arbeitsplätzen in Krankenhäusern und im öffentlichen Gesundheitsdienst zu tun.

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Frankfurt/Main. Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen haben Landesregierung und Krankenhausgesellschaft aufgefordert, die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und im öffentlichen Gesundheitsdienst zu verbessern. Insbesondere müsse es darum gehen, die Attraktivität der Arbeitsplätze im Hinblick auf die Familienfreundlichkeit zu erhöhen. Noch immer sähen viele Ärztinnen und Ärzte keine ausreichende Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.

Ein „Weiter so“ mit Blick auf unzureichende Kinderbetreuungsplätze oder nicht passende Öffnungszeiten der Kinderbetreuung bei Schichtdienst dürfe es nicht geben. Unzureichend geregelt seien auch die Berücksichtigung von Teilzeitkräften in der Weiterbildung, die Verfügbarkeit von Homeoffice-Arbeitsplätzen oder verlässliche Dienstpläne. Diese Rahmenbedingungen hätten bei Kollegen bereits zur Abwanderung oder Aufgabe der klinischen Tätigkeit geführt, heißt es.

Die Delegierten forderten Krankenhäuser und den ÖGD in Hessen auf, sich an dem vom Bundesfamilienministerium etablierten Netzwerk www.erfolgsfaktor-familie.de zu beteiligen. Dieses Programm bietet eine Auswahl an Praxisbeispielen, Studien und Leitfäden zu Themen wie Arbeitszeitgestaltung, Unternehmenskultur, väterfreundliche Personalpolitik und Personalmarketing. (eb)

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