Brandenburg

Krankenhäuser beklagen höhere Energiekosten

Mehrkosten in Millionenhöhe kommen durch die gestiegenen Preise wohl auf Brandenburgs Kliniken zu. Die Linke fordert die Regierung zum Handeln auf.

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Potsdam. Brandenburger Krankenhäuser leiden unter den gestiegenen Energiepreisen. Wie die „Märkische Allgemeine Zeitung“ in ihrer Montagsausgabe berichtet, rechnet allein das Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum mit Mehrkosten in Millionenhöhe. Die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg führe derzeit eine Erhebung unter den mehr als 50 Krankenhäusern des Landes durch, um herauszubekommen, wie hoch die Kostensteigerungen ausfallen. Für 2023 rechnet Geschäftsführer Michael Jacob mit Mehrkosten im dreistelligen Millionenbereich.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Landtagsfraktion der Linken, Ronny Kretschmer, erklärte am Montag, die Inflation und vor allem die extrem gestiegenen Energiepreise gefährdeten die Existenz der brandenburgischen Kliniken. „Diese Kostensteigerungen lassen sich nicht auf die Bürgerinnen und Bürger abwälzen, da sich die Refinanzierung der Krankenhausleistungen an Fallpauschalen und Landesbasisfallwerten bemisst“, so Kretschmer. Letztere seien in Brandenburg 2022 gerade mal um 2,3 Prozent erhöht worden. „Die Landesregierung wäre klug beraten, nicht nur abwartend auf den Bund zu verweisen“, so Kretschmer. Auch das Land müsse seinen Krankenhäusern finanziell unter die Arme greifen. (lass)

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