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Gegen Versorgungslücken

Land Baden-Württemberg fördert kommunale Ärztehäuser

Die grün-schwarze Landesregierung setzt auf kommunale Versorgungszentren vor allem auf dem Land, um Lücken in der hausärztlichen Versorgung zu stopfen.

Veröffentlicht:

Stuttgart. Baden-Württembergs wiedergewählter Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Unterstützung der Regierung bei der flächendeckenden Etablierung von „Primärversorgungszentren und kommunalen Ärztehäusern“ angekündigt. Es gebe nicht mehr in jedem Dorf „eine Postfiliale, einen Laden oder einen Hausarzt“, sagte Kretschmann bei seiner Regierungserklärung am Mittwoch im Landtag. Deshalb setze das Land auf die Förderung von „Multifunktionszentren“, wo Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen oder Banken vor Ort gebündelt werden.

Die Gesundheitswirtschaft solle zu einem „noch stärkeren Standbein des Landes“ ausgebaut werden, so Kretschmann. So solle das „Forum Gesundheitsstandort“ zu einer „Basis der Medizin und Versorgung der Zukunft“ weiterentwickelt werden. Geplant ist auch die Entwicklung eines geschützten „Datenraums für Gesundheit“, der die Basis für „Geschäftsmodelle von morgen“ bilden solle. (fst)

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