„Hartes Ringen“

Tarifabschluss für Ärzte am Uniklinikum Ruppin-Brandenburg

Das Uniklinikum Ruppin-Brandenburg und der Marburger Bund haben sich auf einen Tarifvertrag mit Laufzeit bis Ende April 2024 geeinigt. Alle Ärzte dort haben nun Anspruch auf 30 Tage Urlaub im Jahr.

Veröffentlicht:

Neuruppin. Der Marburger Bund Berlin-Brandenburg und das Universitätsklinikums Ruppin-Brandenburg haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt. Im neuen Tarifvertrag werden die Bereitschaftsdienste des ärztlichen Personals auf fünf pro Monat fixiert, zudem werden zwei freie Wochenenden tarifvertraglich festgelegt, teilte der Marburger Bund am Freitag mit.

Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2024. „Es war ein schweres Stück Arbeit und ein hartes Ringen beider Seiten um einen tragfähigen Kompromiss“, sagte der stellvertretende MB-Landesvorsitzende, Dr. Steffen König. „Am Ende ist es gelungen, ein Gesamtpaket mit substanziellen Verbesserungen zu schnüren.“

Darüber hinaus hätten nach Angaben des MB nun alle Ärztinnen und Ärzte Anspruch auf 30 Urlaubstage im Jahr. Hinsichtlich der Vergütung werde die Entgelttabelle des TV-Ärzte/VKA wie bisher dynamisch übernommen. Gleiches gelte für die Tabellen der Bereitschaftsdienstentgelte und deren Steigerung. (lass)

Mehr zum Thema

Innovationsfonds

Modellprojekt gegen Arztmangel: Zum Hausbesuch kommt jetzt Erwin

Das könnte Sie auch interessieren
Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

DGIM-Kongress

Sepsis-Verdacht: Eine Stunde, fünf essenzielle Maßnahmen

Allokation von Ressourcen in schwierigen Zeiten

Allgemeinmedizin, das ist „lebenslange Präzisionsmedizin“

Lesetipps
Klinische Daten sind spärlich: EM-Aufnahme von Phagen.

© Matthew Dunne / ScopeM / ETH Zürich

Viele Studien, wenig Evidenz

Phagentherapie – der lange Weg in die klinische Anwendung

Dr. Markus Wenning, Ärztlicher Geschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe

© Sophie Schüler

Versorgungslage

Ärztemangel? Prognose: Schwindsucht

Internist und Intensivmediziner Professor Christian Karagiannidis appellierte beim DGIM-Kongress: Die ärztliche Weiterbildung müssen in Zukunft sektorenübergreifender gedacht werden.

© Sophie Schüler

Junges Forum auf dem DGIM-Kongress

Rotationsweiterbildung – bald der neue Standard?