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Intensivbetten

Mecklenburg-Vorpommern bereit für Aufnahme britischer Corona-Patienten

Bettenkapazitäten ausreichend: Mecklenburg-Vorpommern hat England angeboten, Coronavirus-Patienten aufzunehmen. Das gilt auch für Frankreich und Italien.

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Schwerin. Die immensen freien Kapazitäten an Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern könnten in Kürze wenigstens zum Teil mit britischen Coronavirus-Patienten belegt werden. Ein entsprechendes Angebot gibt es vom Land an Großbritannien.

„Die schwierige Lage in Großbritannien ist uns sehr bewusst, deshalb möchten wir konkret unterstützen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU). Bis zu sechs Patienten könnten nach seinen Angaben an den Universitätsklinika Greifswald und Rostock sowie am Helios Klinikum Schwerin untergebracht werden.

Mit 529 Intensivbetten gut aufgestellt

Aktuell verfügt Mecklenburg-Vorpommern über 529 intensivmedizinische Betten mit Beatmungsmöglichkeit, aber nur ein Patient musste am Tag nach Ostern beatmet werden. „Wir sind mit der bisherigen Anzahl an Beatmungskapazitäten gut aufgestellt. Sollte es die Situation erfordern, können wir Patienten aufnehmen“, sagte Glawe. Die Kliniken könnten bei Bedarf auch schnell zusätzliche Kapazitäten schaffen.

Ob Großbritannien das Angebot annehmen wird, ist noch offen. Auch den deutschen Botschaften von Frankreich und Italien hatte Mecklenburg-Vorpommern kürzlich entsprechende Angebote gemacht. „Bislang hat noch kein Land Gebrauch davon gemacht. Das hat teilweise auch mit einer langsamer wachsenden Zahl an Neuinfektionen zu tun“, sagte Glawe. (di)

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