Brandenburg

Ministerpräsident Woidke tritt für kleine Klinikstandorte ein

Die Existenz vieler kleiner gut ausgestatteter Krankenhäuser ist in Brandenburg die Garantie, dass sich Menschen auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können, sagt Ministerpräsident Dietmar Woidke.

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Potsdam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Notwendigkeit einer medizinischen Grundversorgung in der Fläche des Landes betont.

„Die Existenz von vielen kleinen gut ausgestatteten Krankenhäusern ist in einem Flächenland wie Brandenburg die Garantie dafür, dass sich Menschen auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können“, sagte der SPD-Politiker bei der Einweihung eines neuen Bettenhauses am evangelischen Krankenhaus. Ludwigsfelde-Teltow.

„Krankenhäuser und ihre Rettungsstellen sind das Rückgrat der medizinischen Versorgung.“ Daher setze sich die Landesregierung auch weiterhin für den Erhalt aller Standorte ein. In Brandenburg werden die 54 Krankenhäuser im Land, die Bestandteil des Krankenhausplanes sind, jedes Jahr über die Investitionspauschale gefördert.

2018 und 2019 wurde von Seiten des Landes die Pauschale von 80 auf 90 Millionen Euro im Jahr erhöht. Im Nachtragshaushalt 2020 wurde diese auf 110 Millionen Euro aufgestockt. (lass)

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