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Zahlen für Baden-Württemberg

Nach Rausch in die Klinik: Mädchen fast gleichauf mit Jungen

In Baden-Württemberg ist die Zahl der alkoholbedingten Einweisungen bei 13- bis 19-Jährigen stark gesunken. Im Vorjahr wurden junge Frauen fast gleich häufig eingeliefert wie junge Männer.

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660 Mal endete in Baden-Württemberg Rauschtrinken bei jungen Frauen im Alter von 13 bis 19 Jahren im vergangenen Jahr im Krankenhaus.

660 Mal endete in Baden-Württemberg Rauschtrinken bei jungen Frauen im Alter von 13 bis 19 Jahren im vergangenen Jahr im Krankenhaus.

© Silas Stein/dpa

Stuttgart. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei alkoholbedingten Krankenhauseinweisungen in der Altersgruppe der 13- bis 19-Jährigen haben sich in Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren fast angeglichen. Das hat das Statistische Landesamt am Donnerstag mitgeteilt.

Insgesamt ist die Zahl der stationären Einweisungen aufgrund akuter Rauschzustände in dieser Altersgruppe seit 2009 fast kontinuierlich rückläufig. Im vergangenen Jahr sank die Zahl erneut auf 1453 – ein Minus von 111 im Vergleich zu 2020. Ihren Höchststand hatten die Einlieferungen ins Krankenhaus im Jahr 2009 erreicht – damals waren 4271 Jugendliche betroffen. Seither ist ein Rückgang von 61 Prozent zu verzeichnen (siehe nachfolgende Grafik).

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Im Zeitverlauf hat sich allerdings die Zahl der Einlieferungen bei Jungen viel stärker reduziert als bei Mädchen. Im Jahr 2009 lag die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte bei männlichen Jugendlichen noch um 63 Prozent höher als bei jungen Frauen (2721 zu 1550).

Im Vorjahr stellt sich das Verhältnis anders dar: Der Unterschied in der Behandlungshäufigkeit betrug nur noch 13 Prozent. 793 Einlieferungen von Jungen standen 2021 noch 660 bei 13- bis 19-jährigen Mädchen gegenüber. (fst)

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