Brandenburg

Nonnemacher: Diabetes ernst nehmen

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher ruft anlässlich des Weltdiabetestages zu mehr Prävention auf.

Veröffentlicht:

Potsdam. Gesunde Ernährung und Bewegung senken das Diabetesrisko. Darauf hat Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November aufmerksam gemacht. „Leider hat sich Diabetes zu einer echten Volkskrankheit entwickelt, dabei kann sie schwerwiegende Folgen für die Patientinnen und Patienten haben“, bedauerte die Ministerin.

„Besonders tückisch ist, dass die Krankheit oft erst spät und häufig nur zufällig erkannt wird und so mitunter lange unbehandelt bleibt.“ Dies könne zu lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Netzhautschäden, Erblindung, Nerven- und Nierenversagen oder anderen Organschäden führen. „Die Früherkennung ist von großer Bedeutung“, sagte Nonnemacher, die selbst Ärztin ist. „Wer zur Risikogruppe gehört, wer übergewichtig ist, zu wenig Bewegung hat oder familiär vorbelastet ist, sollte einmal im Jahr sein Blut beim Hausarzt auf den Blutzuckerwert untersuchen lassen.“

Brandenburg gehört mit rund zehn Prozent Diabetes-Patienten in der Bevölkerung zu den Bundesländern mit hohen Erkrankungszahlen. Die Potsdamer Kenia-Koalition hat sich unter anderem deshalb verpflichtet, eine Ernährungsstrategie für die Region zu entwickeln. (lass)

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