Hamburg

Opposition fordert Entlastung beim ÖGD

Die CDU in Hamburg hält das Krisenmanagement des Senats in der Pandemie für Flickwerk ohne Strategie.

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Hamburg. Die Hamburger CDU-Spitze kritisiert das Krisenmanagement des rot-grünen Senats in der Pandemie. Vor allem die Situation an den Gesundheitsämtern und an den Schulen in der Hansestadt bereitet der Opposition Sorgen. Die Behörden arbeiten an Modellen zur Entlastung.

„Rot-Grün kann keine Krise. So spitzt sich unter anderem die Lage an den Hamburger Schulen immer weiter zu“, behauptet der Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Dennis Thering. Er verweist auf den angekündigten Hybridunterricht, für den Pläne in Aussicht gestellt waren. Laut Thering fehlen dafür aber die technischen Voraussetzungen. Defizite sieht er auch in den Gesundheitsämtern: „Die Kontaktnachverfolgung funktioniert kaum noch.“

Hamburgs CDU-Chef Dr. Christoph Ploß forderte eine stärkere Digitalisierung der Gesundheitsämter sowie eine Langfriststrategie, die es erlaubt, unter Wahrung der hygienischen Standards mit dem Virus zu leben. „Dazu gehören technische Lösungen wie Luftreinigungsanlagen, aber auch, dass der rot-grüne Senat Datenschutz nicht höher gewichtet als das Recht auf Bildung, die Berufsausübung oder Freiheitsrechte“, so Ploß. Als Vorbilder für die Bekämpfung der Pandemie nannte er Südkorea und Taiwan.

Vor allem die Belastung an den Gesundheitsämtern war in den vergangenen Tagen mehrfach Thema in den Medien. Nun soll eine zentrale Unterstützungseinheit, die bei der Kontaktnachverfolgung hilft, für Entlastung sorgen. Sie arbeitet seit Wochenbeginn mit zunächst 45 Arbeitskräften. Diese Zahl soll laut Sozialbehörde zügig ausgebaut werden. Tätig sind dort städtische Angestellte – aus dem Polizeiorchester und aus zur Abteilung gegen Glücksspielsucht. (di)

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