COVID-19

Rest-Impfstoff: Im Zweifel profitieren die Berliner Mitarbeiter

Wohin mit Corona-Impfdosen, die übrig geblieben sind? Berlin versucht, sie an den Mann und die Frau zu bringen.

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Berlin. Einige Spritzen mussten in dem bisher einzigen Berliner Impfzentrum in Treptow wegen Zeitüberschreitung weggeworfen werden. Das sei „nach unserer Kenntnis“ in „sehr seltenen Fällen“ passiert, teilt die Pressestelle der Gesundheitssenatorin mit.

Doch was passiert mit Dosen, die noch verabreicht werden dürfen, aber übrig bleiben? Israel zum Beispiel ist da kreativ, wenn man Berichten glauben darf. Danach werden Menschen auf der Straße angesprochen, ob sie eine Impfung haben wollen, wenn noch Impfdosen übrig geblieben sind.

Leute von der Straße geholt hat man in Berlin bisher noch nicht. Aber auch hier versuchen die Impfteams natürlich, die Vakzinreste sinnvoll an den Mann und die Frau zu bringen. „In Ausnahmefällen wurden mit kurzfristig übrig gebliebenen, bereits aufgezogenen Impfstoff-Spritzen Helfer und Helferinnen im Impfzentrum geimpft“, so die Gesundheitssenatsverwaltung.

In der zweiten Januarwoche soll in der Hauptstadt das zweite Impfzentrum in Wedding geöffnet werden. Dort in einem Eisstadion soll die Vakzine des Herstellers Moderna verimpft werden. Insgesamt plant Berlin sechs Impfzentren. (juk)

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