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Großer Andrang

Vorerst keine freien Corona-Impftermine mehr im Saarland

12.000 verfügbare Impftermine gegen SARS-CoV-2 im Saarland sind binnen eines Tages vergeben worden. Ob bis Ende Januar weitere Kapazitäten geschaffen werden, ist unklar.

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Eine Mitarbeiterin des Impfteams steht mit Impfutensilien vor der Stabsstelle des saarländischen Gesundheitsministeriums.

Eine Mitarbeiterin des Impfteams steht mit Impfutensilien vor der Stabsstelle des saarländischen Gesundheitsministeriums.

© Oliver Dietze / dpa

Saarbrücken. Die Corona-Impf-Termine sind im Saarland bereits bis Ende Januar ausgebucht. Seit Heiligabend ging es Schlag auf Schlag: Am Donnerstag wurden die Telefon-Hotline und das Internetbuchungssystem freigeschaltet, doch trotz einer kleineren Anfangspanne und stundenlangen Warteschleifen waren am Freitag die zunächst 12 .000 buchbaren Termine vergeben.

Ob und wann weitere Kapazitäten dazu kommen, ist noch nicht sicher. Am Samstag trafen die ersten knapp 5000 Dosen im Saarland an, sonntags begannen mobile Teams mit ihrer Arbeit in Pflegeheimen. Am Montag öffnen nun auch die drei stationären Impfzentren.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann rechnet nach eigenen Angaben mit der Lieferung von über 50 .000 Impfdosen bis Ende Januar. Nach der bundesweiten Vereinbarung wird zunächst jeweils nur die Hälfte verimpft, um Lieferschwierigkeiten entgegenzusteuern und den zweiten Impftermin zu sichern.

Damit ist aber auch klar, dass es mit der Durchimpfung der Bevölkerung erst einmal nur langsam vorwärtsgehen wird. Selbst viele Menschen in der höchsten Prioritätsstufe müssen sich wohl mit Geduld wappnen: So gibt es im Saarland allein rund 76 .000 Senioren, die über 80 Jahre alt sind.

Hinzukommen die übrigen Bewohner und das Personal von Pflegeheimen und die besonders gefährdeten Beschäftigten in medizinischen Einrichtungen. Die zu Hause lebenden Senioren werden nicht angeschrieben, sondern müssen sich registrieren lassen und einen Termin vereinbaren. (kud)

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