Fundsache

Die Hausfrau wird geschlechtsneutral

Veröffentlicht:

Die Hausfrau ist tot - es lebe die oder der "Haushaltsführende". Über Jahrzehnte kämpfte der Deutsche Hausfrauenbund (DHB) für die Belange der Frauen am Herd und am Bügeltisch. Nach mehr als 90 Jahren ist auch bei ihm Schluss mit dem traditionellen Rollenbild. Die Hausfrau wird verbannt: Der Dachverband mit Sitz in Bonn heißt künftig "DHB - Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden".

Das soll auch klarmachen, dass Hausarbeit ein Beruf ist und zudem geschlechtsneutral, nicht mehr nur Frauensache. Mit dem von der Außenwelt isolierten "Heimchen am Herd" oder Anleitungen zum Häkeln ist da nichts. Küche heißt moderne, gesunde Ernährung, da wird viel Aufklärungsarbeit geleistet. Beim Kochen und Saubermachen ließen sich viel Zeit und Geld sparen, wenn man sich fortbilde, erklärt der Verband. (dpa)

Mehr zum Thema

Vierte Coronawelle

Merkel ruft erneut zum Impfen auf

Vier ausgewählte Schicksale

Kieler Unimedizin erinnert an ihre Opfer der NS-Zeit

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Viele positive Reaktionen auf Karl Lauterbachs Nominierung zum Bundesgesundheitsminister. Aber auch große Erwartungen.

© Michael Kappeler/dpa

Gesundheitsfachleute zum neuen Gesundheitsminister

„Wir als Ärzteschaft wissen, was wir an Lauterbach haben“

Scholz bringt Wissenschaft gegen Populismus in Stellung

© Michaela Illian

Leitartikel zum neuen Gesundheitsminister

Scholz bringt Wissenschaft gegen Populismus in Stellung

Die Coronakrise hat den Pflegekräften an der Charité zugesetzt. Um sie zu unterstützen, gehören inzwischen zehn Psychologen zum Team. Sorgen können dadurch unkompliziert in den Pausen angesprochen werden.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Supervision an der Kaffeetasse

Wie die Charité ihren COVID-Kräften Beistand leistet