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Kunst auf dem Cover

Ein Gesicht passend zum DGIM 2018

Ein Werk des Künstlers Domo Löw aus Basel ziert das Titelbild des Kongressprogrammes. Es wurde passend zum diesjährigen DGIM-Kongress entworfen.

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Mannheim. Ein freundliches Gesicht lächelt uns vom Cover des Kongressprogrammes an. Was verbindet Professor Cornel Sieber, Präsident des DGIM-Kongresses 2018, damit?

"Ich bin Basler und kenne die dortige Kunstszene recht gut", so Sieber im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung". "Und so habe ich meinen Freund Domo Löw gebeten, für die DGIM ein Cover, passend zum diesjährigen Kongress zu entwerfen. Das Gesicht soll zeigen, dass Körper und Geist zusammengehören, die Locke im Haar symbolisiert den Baseler Bischofsstab. Der Teller steht für die Nahrung und das Mikrobiom, darunter sieht man eine Frau und einen Mann Sport treiben. Rechts oben finden sich die Keime, stellvertretend für die Infektiologie und links des Kopfes das Bleu-Blanc-Rouge für unser diesjähriges Gastland Frankreich. Die DGIM hat den Anspruch alle Facetten der Inneren Medizin zu vertreten, mein Leitthema ist ,Innere Medizin – Medizin für den ganzen Menschen‘ von Walter Siegenthaler. Basel steht dafür, weil sich die Stadt im Dreiländereck von Deutschland, der Schweiz und Frankreich befindet. Die Grenze verläuft im Wasser des Rheinhafens. Das soll zeigen, dass man sehr gut interdisziplinär miteinander arbeiten kann."

Auch für die verschiedenen Pfeile auf dem Bild hat Sieber eine Erklärung: "Im Brustbereich sehen wir eine Sanduhr-ähnliche Struktur als Symbol für die Endlichkeit des menschlichen Lebens. Zugleich könnte man die Enge als für Schluckstörungen im Alter stehend interpretieren und die damit verbundenen Ernährungsprobleme. Im Bereich des Kopfes zeigen Pfeile in verschiedene Richtungen: Wir müssen gut verschaltet sein zwischen Körper und Geist und im Geiste selbst, um gesund zu bleiben und auch in hohem Alter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben realisieren zu können."

Der Geriater Sieber hat den diesjährigen DGIM-Kongress dem legendären Internisten Professor Walter Siegenthaler gewidmet. "Ich bin der erste Geriater, der Vorsitzender der DGIM sein darf und nach Walter Siegenthaler bin ich der zweite Schweizer in dieser Position", so Sieber. "Ich habe ihn selbst auch noch kennenlernen dürfen, einige meiner Lehrer waren "Sigi"-Schüler. Ich fand, es passt gut, sein Motto ,Innere Medizin – Medizin für den ganzen Menschen‘ als Leitthema des Kongresses zu wählen. Denn dieses gilt heute genauso wie vor fast 30 Jahren." (ner)

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