Fukushima

"Geiger Fukushima" bringt Strahlenwerte aufs iPhone

FUKUSHIMA (maw). Die radioaktive Belastung können Menschen in Japan nun nicht mehr nur mit einem konventionellen Geigerzähler messen.

Veröffentlicht: 17.11.2011, 17:59 Uhr

Der Elektronikkonzern Sanwa hat mit "Geiger Fukushima" ein handliches Gerät entwickelt, das als Geigerzähler eingesetzt werden kann.

Benutzer eines iPhones können sogar mittels der dazugehörigen "Geiger Bot"-App auf dem Smartphone-Display alle relevanten aktuellen Strahlendaten anschauen.

Mit "Geiger Fukushima" stößt Sanwa in eine Marktlücke vor. Denn im Nachgang zu der im März durch Erdbeben und Tsunami ausgelösten Nuklearkatastrophe rund um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi im Nordosten Japans hält der Run auf Geigerzähler, die von umgerechnet 600 Euro an aufwärts erwerbbar sind, in Nippon an.

Es kommt aber immer wieder zu Engpässen. "Geiger Fukushima" kostet als Stand-alone-Version umgerechnet 180 Euro, die App etwa 95 Euro. Für den Vertrieb der beiden neuen Geigerzählervarianten ist die japanische Non-Profit-Organisation Eigyoshientai zuständig. Bestellungen werden über deren Online-Shop abgewickelt.

Besonders in den unmittelbar betroffenen Präfekturen Fukushima, Iwate und Miyagi kam und kommt es zu Lieferschwierigkeiten bei den Strahlenmessern, da sich zum Beispiel nicht nur Privatpersonen via Dosimeter über die aktuelle radioaktive Belastung informieren wollten.

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Infektionsrate, Letalität und Co

Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

KBV-Chef Gassen

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

Existenzsorgen bei Laborärzten

Weniger Aufträge durch Corona

Existenzsorgen bei Laborärzten

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden