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Bundesministerium für Bildung und Forschung

Hoher Forschungszuschuss für Tumorboards in der Onkologie

Georgi Chaltiky vom European Campus Rottal-Inn will mithilfe Multidisziplinätrer Tumorboards die Zusammenarbeit in der Onkologie erleichtern. Das Projekt wird mit 870.000 Euro gefördert.

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Forschen daran, die Zusammenarbeit zwischen Onkologie-Teams bei der Krebsbehandlung zu verbessern: Adam Abuhilal, Yasaman Rasouli, Samir Irshaid, Projektleiter Georgi Chaltikyan und Grigor Chakmishyan (von links).

Forschen daran, die Zusammenarbeit zwischen Onkologie-Teams bei der Krebsbehandlung zu verbessern: Adam Abuhilal, Yasaman Rasouli, Samir Irshaid, Projektleiter Georgi Chaltikyan und Grigor Chakmishyan (von links).

© THD/ECRI

Deggendorf. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ein Projekt von Professor Georgi Chaltikyan zur Entwicklung Multidisziplinärer Tumorboards mit 870.000 Euro über drei Jahre. Mit Hilfe von „Extended Reality“ (XR) und Künstlicher Intelligenz wollen Chaltikyan und sein Team vom European Campus Rottal-Inn (ECRI) der Technischen Hochschule Deggendorf eine Tumorboard-Plattform entwickeln: „Die Integration von Klinik- und Labordaten in eine einzige virtuelle Umgebung ermöglicht es dem onkologischen Fachpersonal, Patientendaten oder 3D-Bilder besser handzuhaben“, so der Leiter des Masterstudiengangs Digital Health. Daraus sollen spürbare Erfolge bei der Krebsbehandlung folgen.

Chaltikyan hat an der Staatlichen Medizinischen Universität Eriwan in Armenien studiert, wo er später auch unterrichtete. Er ist ausgebildeter Allgemeinchirurg und verbrachte rund 20 Jahre in der klinischen Praxis in der allgemeinen, viszeralen und laparoskopischen Chirurgie. Der Vater zweier Kinder ist Berater der WHO für digitale Gesundheit. (bar)

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