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Erst RKI, jetzt UN

Jörg Hacker in UN-Beirat berufen

Erst war er Chef des Robert Koch-Instituts, dann Präsident der Leopoldina. Jetzt ist Jörg Hacker zum UN-Berater berufen worden.

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Der Präsident Jörg Hacker der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ist in einen UN-Beiat berufen worden.

Der Präsident Jörg Hacker der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ist in einen UN-Beiat berufen worden.

© Peter Endig/dpa

HALLE. Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jörg Hacker (61), berät künftig die Vereinten Nationen. Der Mikrobiologe aus Halle wurde in einen neuen wissenschaftlichen Beirat berufen, wie die Akademie am Montag mitteilte.

Die 26 Mitglieder des "Scientific Advisory Board" sollen bei Themen wie der nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft und der Bekämpfung von Armut ihr Wissen einbringen und Empfehlungen geben. Ihre Berufung gilt zunächst für zwei Jahre.

Zu Hackers Forschungsgebieten zählt die molekulare Analyse von Infektionserregern. Es sei für ihn eine große Herausforderung, einem so bedeutenden Gremium angehören zu dürfen, sagte Hacker. "Der Erhalt der Lebensgrundlage für künftige Generationen ist eine der wichtigsten Aufgaben der heutigen Zeit."

Der Leopoldina gehören 1500 gewählte Mitglieder aus 30 Ländern an, darunter Nobelpreisträger. Hacker ist seit 2010 Präsident der in Halle ansässigen Nationalakademie. Zuvor war er Präsident des Robert Koch-Instituts in Berlin.

Lesen Sie hier eine Liste der Wissenschaftler, die in das UN Secretary-General's Scientific Advisory Board berufenen wurden.

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