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Corona-Pandemie

Militär übernimmt Leitung von Klinik in Rumänien

Suceava im Nordosten Rumäniens verzeichnet mehr als ein Viertel aller Corona-Infizierten im Land. Nun sollen im dortigen Kreiskrankenhaus Militärärzte das Regime übernehmen.

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Bukarest. In Rumänien hat die Armee die Kontrolle über das Kreiskrankenhaus in der von der Coronavirus-Krise besonders betroffenen nordöstlichen Stadt Suceava übernommen. Das ordnete Staatspräsident Klaus Iohannis an, nachdem binnen weniger Tage nacheinander zwei Klinikleiter ihr Amt abgegeben hatten. Vier Militärärzte leiten nun seit Donnerstag das Krankenhaus.

Suceava mit rund 92.000 Einwohnern sowie acht Nachbardörfern war am Dienstag zum Sperrgebiet erklärt worden, weil dort mehr als ein Viertel der Patienten leben, die landesweit mit dem Erreger SARS-CoV-2 infiziert sind. Am Donnerstag waren 701 der landesweit 2736 Corona-Infizierten in Suceava gemeldet.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen hoher Infektionsrate

Zu Missständen, die möglicherweise zur hohen Infektionsrate im Krankenhaus geführt haben könnten, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Dort hatten sich auch die Infektionen beim Krankenhauspersonal gehäuft. Von landesweit 357 nachweislich infizierten Ärzten und Pflegern sind 200 in Suceava tätig. Ein Direktor der Klinik wurde deswegen vor wenigen Tagen entlassen. Seine Nachfolgerin trat wegen Überlastung zurück. (dpa)
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