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Umfrage

Nur jeder Vierte kann ohne Hilfe einschlafen

Um abends zur Ruhe zu kommen, setzen viele Bürger auf Bettlektüre oder Yoga. Bei den Jüngeren stehen digitale Einschlaf-Apps hoch im Kurs.

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Bevor es ins Traumland geht, brauchen viele Bundesbürger offenbar Einschlaf-Hilfen.

Bevor es ins Traumland geht, brauchen viele Bundesbürger offenbar Einschlaf-Hilfen.

© Spectral-Design / stock.adobe.com

Ludwigsburg. Drei von vier Deutschen brauchen Hilfe, um abends zur Ruhe zu kommen. Das hat die Krankenkasse mhplus in einer repräsentativen Studie unter mehr als 1000 Versicherten ermittelt.

Zu den Einschlafhilfen gehören demnach neben Fernsehen, Bettlektüre, Baldrian und Yoga auch medizinische Schlafmittel. Vor allem junge Erwachsene nutzen digitale Helfer wie Einschlaf-Apps.

„Trotz Müdigkeit finden viele Menschen nicht in den Schlaf. Stress und Ängste sorgen bei ihnen gerade in Zeiten wie diesen für innere Unruhe“, sagt Mariana Naumann, Expertin für Gesundheitsförderung bei der mhplus Krankenkasse. Ein paar Seiten zu lesen, helfe jedem Vierten beim Abschalten, denn auch diese Routine am Abend trainiere schnelleres Einschlafen.

Viele junge Erwachsene nutzen Schlaftagebuch-App

Viele Befragten würden zudem an Bewegungsmangel leiden, jeder Fünfte verbringe den Abend daher mit Sport oder Spazierengehen an frischer Luft, heißt es in einer Mitteilung zur Umfrage. Und jeder zehnte Umfrage-Teilnehmer setze auf Yoga und Meditation, um vor dem Zubettgehen runter zu kommen. Neun Prozent der Befragten griffen zu arzneilichen Schlafmitteln und 15 Prozent bevorzugten Alkohol als Schlummertrunk.

Junge Erwachsene würden vor allem auf digitale Helfer vertrauen und zum Beispiel eine Schlaftagebuch-App nutzen. „Jeder Fünfte in der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen trackt mittlerweile seinen Schlaf mit der Smartwatch oder dem Fitnessarmband und analysiert die Schlafphasen“, sagt Mariana Naumann von mhplus. „Auf diese Weise finden sie heraus, wann die perfekte Aufwachphase ist – und lassen sich dann per App wecken.“ (kaha)

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