Raumfahrt

Roboter Cimon hilft auf der Raumstation ISS – auch gegen Trübsal und Einsamkeit

Das Assistenzsystem Cimon soll Astronauten auf der Internationalen Raumstation bei ihrer Arbeit unterstützen – und bei Bedarf auch mal einen Witz erzählen.

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Gestatten, Cimon, wie kann ich helfen?

Gestatten, Cimon, wie kann ich helfen?

© DLR / dpa

Paris. Abhilfe bei schlechter Laune: Der Roboter Cimon soll dem deutschen Astronauten Matthias Maurer auf der Internationalen Raumstation ISS Gesellschaft leisten. „Wenn er sich mal schlecht fühlt, dann wird Matthias sagen: „Heitere mich ein bisschen auf, erzähl mir einen Witz oder erzähl mir was Lustiges“, und dann wird irgendwas kommen“, sagte der Chef der Europäischen Weltraumagentur Esa, Josef Aschbacher, der Deutschen Presse-Agentur in Paris.

Das Assistenzsystem Cimon ist ein frei fliegender, medizinballgroßer Roboter mit Sprachsteuerung und einem Display. Cimon ist bereits auf der ISS und soll die Astronauten bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Helfen kann er, wenn sie Fragen zu bestimmten Aufgaben haben. Etwa ob ein Kabel links oder rechts gelötet werden soll, erklärte Aschbacher.

Die Idee dahinter sei, dass die Missionen irgendwann länger würden. „Da braucht man natürlich dann auch erstens die Information“, sagte Aschbacher. Gerade bei längeren Flügen könne man sich nicht direkt mit dem Flugkontrollzentrum der Nasa in Houston in Verbindung setzen. Doch bei Cimon gehe es auch um mehr, erklärte Aschbacher, nämlich „dass dieser Künstliche-Intelligenz-Begleiter auch etwas Gesellschaft leistet und etwas Unterhaltung bietet, was natürlich immer sehr wünschenswert ist“.

Maurer war am 11. November gemeinsam mit drei Nasa-Astronauten zur ISS gestartet. Bereits sein deutscher Vorgänger auf der Raumstation, Alexander Gerst, konnte auf Cimons Hilfe im All zählen. (dpa)

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