Umfrage

Smartphone-süchtige Kinder durch Corona?

Besitzen Kinder ein eigenes Smartphone, steigt das Risiko für eine suchtartige Nutzung. Das zumindest meinen Eltern in einer aktuellen Forsa-Umfrage. Eine Psychologin gibt ihnen recht.

Veröffentlicht:
Das Smartphone war zur Zeit des Lockdowns für viele Kinder eine der wenigen Möglichkeiten, Kontakt mit Freunden zu halten.

Das Smartphone war zur Zeit des Lockdowns für viele Kinder eine der wenigen Möglichkeiten, Kontakt mit Freunden zu halten.

© Paco Navarro / Blend Images / Bildagentur-online / picture alliance

Hannover. Wenn Kinder ein eigenes Smartphone besitzen, befürchten viele Eltern negative gesundheitliche Folgen wie eine suchtartige Nutzung, Konzentrationsstörungen und zu wenig Bewegung.

Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse KKH hervor. Befragt wurden Anfang des Jahres rund 1000 Mütter und Väter von 10- bis 18-Jährigen.

Die Sorgen der Eltern seien berechtigt, sagte die KKH-Psychologin Franziska Klemm. Tatsächlich gebe es Anhaltspunkte, dass immer mehr Kinder und Jugendliche unter Krankheiten leiden, die früher eher untypisch waren. Beispiele seien motorische Störungen, Schlafstörungen oder extremes Übergewicht.

Digitale Medien in Corona-Zeit stärker genutzt

95 Prozent der Eltern berichteten in einer zweiten Forsa-Umfrage Ende März, dass ihr Kind digitale Medien in der Corona-Zeit stärker nutzte als üblich. Die Mehrheit der Befragten fand das in Ordnung.

Die Hälfte der Eltern begründete dies damit, dass Smartphones & Co während der Pandemie eine gute Möglichkeit für ihr Kind seien, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. (dpa)

Mehr zum Thema

Ergebnisse des Mikrozensus 2021

Normalgewichtig ist die Minderheit in Sachsen-Anhalt

Umfrage vorgestellt

KLUG-Allianz sieht bei Hitzeschutz durch Ärzte Luft nach oben

Gastbeitrag

Ärzte müssten Philosophen sein

Das könnte Sie auch interessieren
Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

© Tania Soares | EyeEm

Corona und Depression

Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

© koto-feja, LordRunar | iStock

So wirkt Johanniskraut

Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

© ChristianChan | iStock

Depressionen behandeln

Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Extreme Fatigue: ein typisches Symptom von Long-COVID-Patienten.

© pitipat / stock.adobe.com

Analyse von Versichertendaten

Nur jeder Vierte mit Long-COVID war schwer an COVID-19 erkrankt