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Uniklinik Göttingen

Tiere auf der Palliativstation

Das Universitätskrankenhaus Göttingen ermöglicht es Patienten der Palliativmedizin, geliebte Haustiere mit ins Krankenzimmer zu nehmen. Eigentlich ist das aus Hygienegründen tabu.

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Geliebtes Haustier: Auf der Palliativstation der Uniklinik Göttingen sind Tiere erlaubt.

Geliebtes Haustier: Auf der Palliativstation der Uniklinik Göttingen sind Tiere erlaubt.

© Galina Barskaya / fotolia.com

GÖTTINGEN. Das Universitätskrankenhaus Göttingen erlaubt Patienten der Palliativmedizin, geliebte Haustiere mit ins Krankenzimmer zu nehmen.

Die Tiere erfüllten eine wichtige Funktion bei der emotionalen Unterstützung und dienten auch als Ruhepole, sagte der Direktor der Klinik für Palliativmedizin, Friedemann Nauck.

"Es ist eine tolle Möglichkeit, die Liebsten - und dazu gehören auch Tiere - um sich zu haben."

In Krankenhäuser ist das meist die Ausnahme: Aus Hygienegründen sind Haustiere für Patienten in der Regel tabu.

Ein Fall aus Israel hatte kürzlich viel Beachtung gefunden: In Tel Aviv hatte eine Klinik einem Patienten erlaubt, seine Mischlingshündin mit ins Bett zu nehmen.

Das Tier hatte sich geweigert, sein krankes Herrchen alleinzulassen. (dpa)

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Kommentare
Arno Günther 11.03.201519:16 Uhr

Von wegen Keimbelastung

Dass Hunde in ihrem Maul weniger und vor allem ungefährlichere Keime für den Menschen haben, ist wissenschaftlich erwiesen.
Ich gehe sogar so weit, dass ich behaupte, dass viele Hunde weniger Keime an ihrem Po haben als manche Menschen im Mund.
MfG
Arno Günther

Armin Schwickardi 10.03.201509:24 Uhr

Was passiert mit "übriggebliebenen" Tieren?

Sehr schöner Ansatz für die Patienten!
Würde mich wirklich interessieren wie die Klinik den weiteren Verbleib der verwaisten Lieblinge regelt.
Werden die Mitarbeiter zum ausgelagerten Tierheim? Oder müssen Sie ihr Herz verhärten und die Tiere nachher ins Tierheim überstellen?
Ich hätte damit ein grösseres Problem und wäre in der Gefahr zum Animal Horder zu werden!
mfg
Armin Schwickardi

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