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„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Ein Krankenhaus, das Patienten und Mitarbeitern guttut – dafür setzt das Uniklinikum Essen auf Digitalisierung. Im „ÄrzteTag“ erklärt der kaufmännische Direktor Thorsten Kaatze, welches „Kochrezept“ man dafür an der Ruhr gewählt hat.

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:
Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„Man kann nicht beim Dach anfangen, sondern muss beim Fundament beginnen“, sagt Thorsten Kaatze, der kaufmännische Direktor des Universitätsklinikums Essen, mit Blick auf die Digitalisierung. Das heißt: Bevor man in Roboter, Künstliche Intelligenz (KI) und Co investieren kann, braucht es Netzwerke, Server und WLAN-Access-Point. Zwischen 60 und 70 Millionen Euro kostet das allein fürs Essener Uniklinikum.

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Und dann die Abwehr von Cybercrime: Weil große Krankenhäuser zur kritischen Infrastruktur (KRITIS) gehören, fallen allein für die Cybersicherheit bis zu zwei Millionen Euro zusätzlich im Jahr an Kosten an.

Richtig nützlich wird Digitalisierung aber erst, wenn sie Mitarbeiter entlastet und Patienten hilft. In Essen wollen sie jetzt ein flächendeckendes Tracking einsetzen. Damit sollen Ärzte und Pflegekräfte auf Knopfdruck sehen können, wo etwa gerade der Sonographiewagen steht. Dafür werden alle Gebäude dreidimensional kartografiert. Nur ein Teil des Essener „Kochrezepts“ für die Digitalisierung. (Dauer: 25:47 Minuten)

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