„ÄrzteTag“-Podcast

Gentherapien und Co – Wunderwaffen oder Kostenfallen?

Können CAR-T-Zellen, CRISPR und Co uns von Leiden erlösen? Oder droht dem Gesundheitswesen deswegen ein finanzielles Desaster. Die BÄK hat jetzt Stellung bezogen. Ein Gespräch mit Professor Manfred Dietel über Nutzen und Kosten der Präzisionsmedizin.

Von Wolfgang van den BerghWolfgang van den Bergh Veröffentlicht:
Gentherapien und Co – Wunderwaffen oder Kostenfallen?

© privat

CRISPR/Cas, CAR-T-Zellen oder die Immuntherapien – immer präzisere Verfahren erobern die Medizin. Erstmals ist mit ihnen sogar die Heilung von Krankheiten möglich, für die es einst keine Therapien gab.

Die Zauberformel lautet „Präzisionsmedizin“. Mit molekularen, genetischen Markern können Therapien ganz spezifisch auf Patienten „zugeschnitten“ werden. Doch diese Therapien haben ihren Preis: Wegen der immer kleineren Patientenkollektive steigen die Kosten pro Behandlung. Und für Wissenschaftler wird es zunehmend schwierig, große randomisierte Studien zu erstellen.

Der wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer (BÄK) hat jetzt die „medizinisch-wissenschaftlichen und ökonomischen Aspekte“ der Präzisionsmedizin bewertet. In dieser „ÄrzteTag“-Episode reden wir mit Professor Manfred Dietel, einem der beiden federführenden Autoren, über die Bewertung – und ob diese Therapien nun Wunderwaffen oder Kostenfallen sind. (Dauer: 19:01 Minuten)

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